25.03.2025Uli Schmidt
Neuer Aufstellungsbeschluss Lokschuppen
Das ging diesmal schnell. Noch vor kurzen gab es ein Aufstellungsbeschluss zum Lokschuppenareal /BUGA2031 welcher in den Ratsgremien schon beschlossen wurde. Das jetzt ein neuer Aufgestellt wurde ist schon sehr erstaunlich allerdings auch nicht Verwunderlich. Den der Investor der dort bauen will ist nun mal Geschäftsmann. Das dann ein Kosten Nutzen Abwägung statt findet ist erstmal nicht verwunderlich. Es ist auch nicht zu beanstanden das trotz eines Architekten Wettbewerb jetzt doch der zweite Platz dann gegeben falls aus Geschäftlicher Sicht die besserer Lösung sein kann. Was mich allerdings sowohl an den ersten als auch zweiten Aufstellungsbeschluss stört ist die Politik wo ich das Städtebauliche Augenmerk vollkommen vermisse. Zu sehr scheinen diese auf die BUGA alleinig ihr Fokus gelegt zu haben. Vollkommen verblendet wird dabei vergessen das gerade Bebaungspläne das einzige Instrument der Stadt sind auch Städtebaulich Einfluss zu nehmen. Das für die BUGA 2031 der Zug abgefahren ist um den Tunnel verwirklichen zu können. Allerdings doch nicht für den Anschluss der Nordbahntrasse an den Vohwinkler Bahnhof. Die Planung der Brücke ist nur für die BUGA nett… für eine direkte Anbindung der NBT allerdings wenig hilfreich. Ebenso für die Anbindung des neuen Wohnquartier. Wie den beiden Aufstellunsgbeschlüsse zu entnehmen ist soll die Stadt dazu auch noch die nicht Vermarktungsfähigen Grünflächen übernehmen. Über welche Geldsummen wir dabei reden scheint bei der Politik kein Thema zu sein. Auch das Thema der Aufschüttung scheint kein wirkliches Thema zu sein. Ok Ersatzbaustoffe hört sich ja erstmal gar nicht so schlecht an…. Naja es kann aber halt auch Schlacke aus einer Müllverbrennung sein die dann dort landet. Ist halt dumm wenn dann in in ein paar Jahren festgestellt werden würde das Grenzwerte von Giftigen oder Krebserregende Stoffe vielleicht doch etwas zu Optimistisch festgelegt wurden. Ich habe mittlerweile ein Alter das war ja auch Asbest ein geiler Baustoff in meiner Jugend noch war. Heute wird es schwierig überhaupt noch ein Loch in eine Wand zu bohren und nicht etliche Schutzmaßnahmen treffen zu müssen. Auch war es üblich das unsere Bolzplätze mit den kostengünstigen Roten Asche aus der Kupfergewinnung gebaut wurden. Dumm nur das erst in den 1990 Jahren erkannt wurde das dort Dioxine drin enthalten waren. Was im Nachgang dafür gesorgt hatte das zahlreiche Bolzplätze zuerst gesperrt wurden und dann teuer „Saniert“ werden mussten.
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